Demokratie-Glossar

Das Glossar erklärt Begriffe aus Verfassung, Parlament, Wahlrecht und Bürgerbeteiligung in ein bis drei Sätzen. Die Erklärungen stützen sich auf den Wortlaut von Grundgesetz und Bundeswahlgesetz und auf die Lexika der Bundeswahlleiterin und der Bundeszentrale für politische Bildung.

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Wer Nachrichten über Bundestag, Wahlen oder Gerichtsurteile liest, stößt auf Wörter wie Fraktion, Zweitstimmendeckung oder konstruktives Misstrauensvotum. Hier stehen die wichtigsten Begriffe mit einer kurzen Erklärung. Rechtsbegriffe folgen dem Wortlaut des Grundgesetzes in der Fassung vom 22.03.2025 [1] und des Bundeswahlgesetzes in der Fassung vom 03.07.2026 [2]. Häufige Fragen mit kurzen Antworten sammelt die Seite Häufige Fragen zur Demokratie.

Verfassung und Staatsprinzipien

Diese Begriffe beschreiben die Grundordnung, auf der alle anderen Regeln aufbauen. Ausführliche Seiten dazu stehen im Bereich Grundlagen der Demokratie.

Demokratie

Das Wort setzt sich aus den griechischen Wörtern demos (Volk) und kratein (herrschen) zusammen [3]. Im Grundgesetz steht der Grundsatz in Artikel 20 Absatz 2: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." [1]

Ewigkeitsklausel

So wird Artikel 79 Absatz 3 des Grundgesetzes genannt. Er verbietet jede Änderung, welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt [1].

Gewaltenteilung

Nach Artikel 20 Absatz 2 wird die Staatsgewalt vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt [1]. Als Begründer der Idee gilt der französische Philosoph Montesquieu [4].

Grundgesetz

Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Der Parlamentarische Rat verkündete es am 23. Mai 1949, nach Artikel 145 trat es mit Ablauf dieses Tages in Kraft [1]. Geändert werden kann es nur mit zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates, zuletzt geschah das durch ein Gesetz vom 22.03.2025 [1].

Grundrechte

Die Rechte im ersten Abschnitt des Grundgesetzes, Artikel 1 bis 19. Sie binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht [1].

Partei

Parteien wirken nach Artikel 21 bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei, ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen, und über Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen müssen sie öffentlich Rechenschaft geben [1].

Rechtsstaat

Ein Staat, in dem auch die Staatsgewalt an das Recht gebunden ist. Nach Artikel 20 Absatz 3 ist die Gesetzgebung an die verfassungsmäßige Ordnung gebunden, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung an Gesetz und Recht [1]. Wer durch die öffentliche Gewalt in seinen Rechten verletzt wird, dem steht nach Artikel 19 Absatz 4 der Rechtsweg offen [1].

Sozialstaatsprinzip

Artikel 20 Absatz 1 nennt die Bundesrepublik einen "demokratischen und sozialen Bundesstaat" [1]. Aus Artikel 1 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 20 Absatz 1 folgt nach dem Bundesverfassungsgericht ein Anspruch auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums [5].

Streitbare Demokratie

Das Bundesverfassungsgericht sprach im KPD-Urteil von 1956 vom "Bekenntnis zu einer streitbaren Demokratie" [6]. Dazu gehört Artikel 21: Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig (Absatz 2), und darüber entscheidet das Bundesverfassungsgericht (Absatz 4) [1].

Verfassungsbeschwerde

Nach Artikel 94 Absatz 1 Nummer 4a kann jedermann sie mit der Behauptung erheben, durch die öffentliche Gewalt in einem Grundrecht oder bestimmten grundrechtsgleichen Rechten verletzt zu sein [1]. In der Regel muss vorher der Rechtsweg ausgeschöpft sein, und die Frist beträgt meist einen Monat [7].

Verfassungsorgane und Parlament

Wer im Bund welche Aufgaben hat und mit welchen Rechten Mehrheit und Minderheit arbeiten, beschreibt der Bereich Die Verfassungsorgane ausführlich.

Bundesrat

Über den Bundesrat wirken die Länder an der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes und in Angelegenheiten der Europäischen Union mit [1]. Er besteht aus Mitgliedern der Landesregierungen und hat 69 Stimmen, jedes Land je nach Einwohnerzahl drei bis sechs [1, 8].

Bundesversammlung

Sie wählt den Bundespräsidenten ohne Aussprache. Mitglieder sind alle Bundestagsabgeordneten und ebenso viele Mitglieder, die die Volksvertretungen der Länder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl wählen [1]. Bei 630 Abgeordneten sind das 1.260 Mitglieder [9].

Fraktion

Ein Zusammenschluss von mindestens fünf Prozent der Mitglieder des Bundestages, die derselben Partei angehören oder von derselben Partei als Wahlbewerber aufgestellt wurden oder solchen Parteien angehören, die wegen gleichgerichteter politischer Ziele in keinem Land miteinander im Wettbewerb stehen [10]. Schließen sich Mitglieder abweichend davon zusammen, bedarf die Anerkennung als Fraktion der Zustimmung des Bundestages [10]. Kleinere Zusammenschlüsse kann der Bundestag als Gruppe anerkennen [10].

Freies Mandat

Die Abgeordneten des Bundestages sind nach Artikel 38 "Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen" [1].

Immunität

Wegen einer Straftat darf ein Abgeordneter nur mit Genehmigung des Bundestages zur Verantwortung gezogen oder verhaftet werden, außer er wird bei der Tat oder im Laufe des folgenden Tages festgenommen [1].

Indemnität

Wegen einer Abstimmung oder einer Äußerung im Bundestag oder in einem seiner Ausschüsse darf ein Abgeordneter zu keiner Zeit gerichtlich oder dienstlich verfolgt werden. Das gilt nicht für verleumderische Beleidigungen [1].

Konstruktives Misstrauensvotum

Der Bundestag kann dem Bundeskanzler das Misstrauen nach Artikel 67 nur aussprechen, indem er mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen Nachfolger wählt. Zwischen Antrag und Wahl müssen 48 Stunden liegen [1].

Opposition

Alle Abgeordneten, Gruppen und Fraktionen, die nicht an der Regierungsbildung und an der Führung der Regierungsgeschäfte beteiligt sind [11]. Das Wort kommt im Grundgesetz nicht vor [1, 11].

Richtlinienkompetenz

Nach Artikel 65 bestimmt der Bundeskanzler die Richtlinien der Politik und trägt dafür die Verantwortung. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Bundesminister seinen Geschäftsbereich selbständig und in eigener Verantwortung [1].

Untersuchungsausschuss

Auf Antrag eines Viertels seiner Mitglieder ist der Bundestag nach Artikel 44 verpflichtet, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen [1].

Verfassungsorgan

Nach der Bundeszentrale für politische Bildung ein Organ, dessen Rechte und Pflichten das Grundgesetz ausdrücklich regelt [12]. Ständige Verfassungsorgane sind Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht [13].

Vertrauensfrage

Der Bundeskanzler beantragt nach Artikel 68, dass der Bundestag ihm das Vertrauen ausspricht. Findet der Antrag nicht die Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder, kann der Bundespräsident auf Vorschlag des Kanzlers binnen 21 Tagen den Bundestag auflösen. Dieses Recht erlischt, sobald der Bundestag mit der Mehrheit seiner Mitglieder einen anderen Kanzler wählt [1].

Wahlperiode

Der Bundestag wird vorbehaltlich einer vorzeitigen Auflösung auf vier Jahre gewählt. Seine Wahlperiode endet mit dem Zusammentritt eines neuen Bundestages [1].

Zustimmungsgesetz und Einspruchsgesetz

Ein Zustimmungsgesetz kommt ohne die Zustimmung des Bundesrates nicht zustande. Gegen ein Einspruchsgesetz kann der Bundesrat nur Einspruch einlegen, den der Bundestag zurückweisen kann [1]. Rund ein Drittel der Gesetze sind nach Angaben des Bundesrates Zustimmungsgesetze [14].

Wahlen und Wahlrecht

Die Begriffe rund um die Bundestagswahl folgen dem Bundeswahlgesetz und dem Wahl-Lexikon der Bundeswahlleiterin. Wie aus Stimmen Sitze werden, lässt sich mit dem Rechner zur Sitzverteilung nachvollziehen, alle Wahlseiten stehen im Bereich Wahlen in Deutschland.

Aktives und passives Wahlrecht

Das aktive Wahlrecht ist das Recht, wählen zu dürfen, das passive Wahlrecht das Recht, gewählt zu werden [15, 16]. Wahlberechtigt für den Bundestag sind nach Paragraf 12 des Bundeswahlgesetzes Deutsche im Sinne von Artikel 116 Absatz 1 des Grundgesetzes, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in Deutschland eine Wohnung haben oder sich sonst gewöhnlich hier aufhalten und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind; für Deutsche im Ausland gelten besondere Voraussetzungen [2].

Ausgleichsmandat

Ausgleichsmandate wurden zusätzlich zu Überhangmandaten geschaffen, damit die Sitzverteilung bundesweit wieder dem Zweitstimmenergebnis entsprach. Das vergrößerte den Bundestag weiter [17]. Weil es nach der Wahlrechtsreform keine Überhangmandate mehr gibt, entfallen auch die Ausgleichsmandate [18, 41].

Briefwahl

Wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist, kann ohne besonderen Grund einen Wahlschein beantragen und damit per Brief wählen [19]. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahlsonntag um 18 Uhr bei der Stelle sein, die auf dem Umschlag steht [20].

d'Hondt-Verfahren

Ein Höchstzahlverfahren zur Sitzverteilung, bei dem die Stimmen durch ganze Zahlen geteilt werden [21]. Nach diesem Verfahren werden zum Beispiel die Sitze verteilt, wenn ein Landtag die Mitglieder der Bundesversammlung aus mehreren Vorschlagslisten wählt [22].

Erststimme

Mit der Erststimme wählst du bei der Bundestagswahl eine Person in deinem Wahlkreis [2]. Ab der 21. Wahlperiode muss der Sitz eines Wahlkreisbewerbers einer Partei zusätzlich durch die Zweitstimmen gedeckt sein, die auf die Partei im Land entfallen [23]. Einzelbewerber ohne Partei sind mit den meisten Erststimmen gewählt [2].

Fünf-Prozent-Hürde

Parteien mit weniger als fünf Prozent der gültigen Zweitstimmen im Wahlgebiet werden bei der Sitzverteilung im Bundestag nicht berücksichtigt, bis zu einer Neuregelung aber nur dann, wenn ihre Bewerber in weniger als drei Wahlkreisen die meisten Erststimmen erhalten haben [2, 25]. Ausgenommen sind außerdem Listen von Parteien nationaler Minderheiten [2]. Der Fachbegriff dafür ist Sperrklausel [24].

Grundmandatsklausel

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 30.07.2024 nehmen Parteien unter fünf Prozent bis zu einer Neuregelung an der Sitzverteilung teil, wenn ihre Bewerber in mindestens drei Wahlkreisen die meisten Erststimmen erhalten haben [25]. Laut Bundeswahlleiterin kam die Klausel bis 2021 bei vier Bundestagswahlen zum Tragen: 1953, 1957, 1994 und 2021 [26].

Sainte-Laguë/Schepers

Das Divisorverfahren, nach dem die Sitze bei Bundestagswahlen seit 2009 verteilt werden [21]. Die Zweitstimmen werden durch einen gemeinsamen Divisor geteilt und gerundet, und der Divisor wird so gewählt, dass genau alle Sitze vergeben sind [2].

Stimmensplitting

Erst- und Zweitstimme sind unabhängig voneinander. Gibst du sie verschiedenen Parteien, spricht die Bundeswahlleiterin von Stimmensplitting [27].

Überhangmandat

Überhangmandate entstanden, wenn eine Partei in einem Land mehr Direktmandate gewann, als ihr nach Zweitstimmen zustanden [18]. Ab der Bundestagswahl 2025 sind sie wegen der erforderlichen Zweitstimmendeckung nicht mehr möglich [18].

Wahlbeteiligung

Sie gibt an, welcher Anteil der Wahlberechtigten bei einer Wahl von seinem Wahlrecht Gebrauch gemacht hat, ungültige Stimmzettel eingerechnet [28]. Eine Mindestbeteiligung für die Gültigkeit einer Wahl gibt es in Deutschland nicht [28]. Bei der Bundestagswahl 2025 lag sie bei 82,5 Prozent [29].

Wahlgrundsätze

Die Abgeordneten des Bundestages werden nach Artikel 38 in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt [1]. Für die Vertretungen in Ländern, Kreisen und Gemeinden schreibt Artikel 28 dieselben Grundsätze vor [1].

Wählerverzeichnis

Wählen kann nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein hat [2]. An den Werktagen vom 20. bis zum 16. Tag vor der Wahl kann jeder Wahlberechtigte prüfen, ob seine Daten richtig und vollständig sind [2, 30].

Wahlpflicht

In Deutschland gibt es keine Wahlpflicht. Die Bundeswahlleiterin verweist darauf, dass sie nach deutscher Auffassung der Wahlfreiheit zuwiderlaufen würde [31].

Zweitstimme

Mit der Zweitstimme wählst du die Landesliste einer Partei [2]. Sie ist für die Zahl der Sitze einer Partei im Bundestag ausschlaggebend [32].

Zweitstimmendeckung

Ein Wahlkreisbewerber einer Partei ist nach Paragraf 6 des Bundeswahlgesetzes nur gewählt, wenn er die meisten Erststimmen erhält und im Verfahren der Zweitstimmendeckung einen Sitz bekommt [2]. Bei der Bundestagswahl 2025 erhielten 23 Bewerber mit Erststimmenmehrheit deshalb keinen Sitz [33].

Beteiligung und Mitmachen

Mit diesen Begriffen geht es um Wege, sich auch zwischen den Wahlen einzubringen. Die Abläufe im Einzelnen erklärt der Bereich Mitmachen in der Demokratie.

Bürgerbegehren und Bürgerentscheid

Über ein Bürgerbegehren können Gemeindebürger einen Bürgerentscheid beantragen, wenn genug von ihnen unterschreiben; Quoren und ausgeschlossene Themen regelt die Gemeindeordnung des Landes, in Bayern etwa Artikel 18a [42]. Laut Handwörterbuch des politischen Systems führte Baden-Württemberg die Verfahren 1956 zuerst ein, die ostdeutschen Länder und zwischen 1990 und 1998 die übrigen westdeutschen Länder folgten [34].

Erfrischungsgeld

Für den Wahltag können Mitglieder der Wahlvorstände ein Erfrischungsgeld erhalten. Bei Bundestagswahlen nennt die Bundeswahlordnung 35 Euro für den Vorsitzenden und 25 Euro für jedes übrige Mitglied [35].

Kumulieren

Bei manchen Kommunalwahlen darfst du mehrere Stimmen auf eine einzige Person häufen. In Mecklenburg-Vorpommern kannst du alle drei Stimmen einer Kandidatin oder einem Kandidaten geben [36].

Panaschieren

Das Wort kommt aus dem Französischen. Gemeint ist die Möglichkeit, die Stimmen auf die Kandidaten mehrerer Listen zu verteilen, etwa bei Kommunalwahlen in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen [37].

Petition

Nach Artikel 17 hat jedermann das Recht, sich einzeln oder gemeinsam mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden [1]. Veröffentlichte Petitionen an den Bundestag können sechs Wochen lang mitgezeichnet werden; ab 30.000 Unterstützern hört der Petitionsausschuss in der Regel die Petenten öffentlich an [38].

Volksbegehren

Ein Verfahren, das von den Bürgern ausgeht und eine Entscheidung des Parlaments oder einen Volksentscheid herbeiführen soll, in der Regel mit einem ausgearbeiteten Gesetzentwurf und einer Mindestzahl von Unterschriften [39, 40]. Unterschriftenhürden und Fristen regelt jedes Land selbst [39].

Volksentscheid

Die Abstimmung aller Stimmberechtigten über einen Gesetzentwurf, meist nachdem das Parlament ein Volksbegehren abgelehnt hat. Erst der Volksentscheid hat Gesetzeskraft [39, 40]. Auf Bundesebene sieht das Grundgesetz Abstimmungen des Volkes nur bei einer Neugliederung des Bundesgebiets vor [1].

Wahlvorstand

Das Gremium im Wahllokal, das nach der Stimmabgabe die Wählenden und die Stimmen zählt und das Ergebnis für den Wahlbezirk feststellt [43]. Er besteht aus der Wahlvorsteherin oder dem Wahlvorsteher, einer Stellvertretung und drei bis sieben Beisitzenden [2]. Die Mitglieder üben ein Ehrenamt aus, zu dem jeder Wahlberechtigte verpflichtet ist und das nur aus wichtigen Gründen abgelehnt werden darf [2].

  1. Gesetz Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (Gesamtausgabe). Bundesministerium der Justiz, Bundesamt für Justiz. Stand zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 22.03.2025. abgerufen am 29.10.2026
  2. Gesetz Bundeswahlgesetz (BWahlG). Bundesministerium der Justiz, Bundesamt für Justiz. Stand zuletzt geändert durch Art. 8 G v. 03.07.2026. abgerufen am 29.10.2026
  3. Behörde Was ist Demokratie? Vom substanziellen Streit zum autokratischen (Miss-)Verständnis. Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 28.06.2024. abgerufen am 29.10.2026
  4. Behörde Gewaltenteilung (Das junge Politik-Lexikon). Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 2026. abgerufen am 29.10.2026
  5. Behörde Regelleistungen nach SGB II ("Hartz IV- Gesetz") nicht verfassungsgemäß (Pressemitteilung Nr. 5/2010). Bundesverfassungsgericht. Stand 09.02.2010. abgerufen am 29.10.2026
  6. Behörde Demokratie. Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 15.12.2009. abgerufen am 29.10.2026
  7. Gesetz über das Bundesverfassungsgericht (Bundesverfassungsgerichtsgesetz). Bundesministerium der Justiz, Bundesamt für Justiz. Stand zuletzt geändert 22.12.2025. abgerufen am 29.10.2026
  8. Behörde Stimmenverteilung. Bundesrat. Stand Stand 09.09.2026. abgerufen am 29.10.2026
  9. Behörde Die Wahl des Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin. Deutscher Bundestag. Stand 26.02.2026. abgerufen am 29.10.2026
  10. Gesetz Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages. Deutscher Bundestag. Stand Fassung vom 17.10.2025, geändert am 10.07.2026. abgerufen am 29.10.2026
  11. Behörde Die Rolle der Opposition in der Demokratie (Ausarbeitung WD 3 - 285/06). Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste. Stand 01.08.2006. abgerufen am 29.10.2026
  12. Behörde Gewaltenverschränkung. Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 02.11.2009. abgerufen am 29.10.2026
  13. Behörde Verfassungsorgane (einfach POLITIK: Lexikon). Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 2026. abgerufen am 29.10.2026
  14. Behörde Der Vermittlungsausschuss: Kompromissfindung in der Gesetzgebung des Bundes. Bundesrat. Stand 2026. abgerufen am 29.10.2026
  15. Behörde Aktives Wahlrecht (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 21.01.2025. abgerufen am 29.10.2026
  16. Behörde Passives Wahlrecht (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 01.05.2016. abgerufen am 29.10.2026
  17. Behörde Karlsruhe sagt Ja zur Zweitstimmendeckung: aber mit Grundmandatsklausel. Deutscher Bundestag. Stand 30.07.2024. abgerufen am 29.10.2026
  18. Behörde Überhangmandate (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 13.03.2024. abgerufen am 29.10.2026
  19. Behörde Briefwahl (Bundestagswahl 2025). Die Bundeswahlleiterin. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026
  20. Behörde Briefwahl (Glossar). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 17.06.2025. abgerufen am 29.10.2026
  21. Behörde Sainte-Laguë/Schepers (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 13.10.2026. abgerufen am 29.10.2026
  22. Gesetz über die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung. Bundesministerium der Justiz, Bundesamt für Justiz. Stand zuletzt geändert 12.07.2007. abgerufen am 29.10.2026
  23. Behörde Erststimme (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 11.02.2025. abgerufen am 29.10.2026
  24. Behörde Sperrklausel (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 21.01.2025. abgerufen am 29.10.2026
  25. Behörde Das Bundeswahlgesetz 2023 ist überwiegend verfassungsgemäß, allein die 5 %-Sperrklausel ist derzeit verfassungswidrig, gilt aber mit bestimmten Maßgaben fort (Pressemitteilung Nr. 64/2024). Bundesverfassungsgericht. Stand 30.07.2024. abgerufen am 29.10.2026
  26. Behörde Grundmandatsklausel (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 11.02.2025. abgerufen am 29.10.2026
  27. Behörde Bei der Bundestagswahl 2025 hat jede Wählerin und jeder Wähler zwei Stimmen (Pressemitteilung Nr. 19/25). Die Bundeswahlleiterin. Stand 18.02.2025. abgerufen am 29.10.2026
  28. Behörde Wahlbeteiligung (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 25.03.2025. abgerufen am 29.10.2026
  29. Behörde Bundestagswahl 2025: Endgültiges Ergebnis (Pressemitteilung Nr. 29/25). Die Bundeswahlleiterin. Stand 14.03.2025. abgerufen am 29.10.2026
  30. Behörde Wählerverzeichnis (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 13.02.2023. abgerufen am 29.10.2026
  31. Behörde Wahlpflicht (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 13.02.2023. abgerufen am 29.10.2026
  32. Behörde Zweitstimme (Wahl-Lexikon). Die Bundeswahlleiterin. Stand Stand 15.10.2024. abgerufen am 29.10.2026
  33. Behörde 6 Endgültige Sitzberechnung und Verteilung der Mandate (Bundestagswahl 2025, Heft 3: Endgültige Ergebnisse). Die Bundeswahlleiterin. Stand 2025. abgerufen am 29.10.2026
  34. Behörde Kommunalpolitik (Handwörterbuch des politischen Systems). Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 8. Auflage, Springer VS 2021. abgerufen am 29.10.2026
  35. Gesetz § 10 BWO Auslagenersatz für Inhaber von Wahlämtern, Erfrischungsgeld. Bundesministerium der Justiz, Bundesamt für Justiz. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026
  36. Behörde Landtagswahlen und Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern (mit Landes- und Kommunalwahlgesetz). Der Landeswahlleiter Mecklenburg-Vorpommern, Ministerium für Inneres und Bau. Stand Mai 2026. abgerufen am 29.10.2026
  37. Behörde Panaschieren (Das Politiklexikon). Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 7. Auflage 2020. abgerufen am 29.10.2026
  38. Behörde Grundsätze des Petitionsausschusses über die Behandlung von Bitten und Beschwerden (Verfahrensgrundsätze). Deutscher Bundestag. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026
  39. Behörde Direkte Demokratie (Handwörterbuch des politischen Systems). Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 8. Auflage 2021. abgerufen am 29.10.2026
  40. Behörde Repräsentative und direkte Demokratie. Bundeszentrale für politische Bildung. Stand 19.11.2020. abgerufen am 29.10.2026
  41. Behörde Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Wahlrechtsreform 2023 (Aktueller Begriff Nr. 13/24). Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste. Stand 01.08.2024. abgerufen am 29.10.2026
  42. Gesetz Art. 18a Bürgerbegehren und Bürgerentscheid (Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern). Bayerische Staatskanzlei, BAYERN.RECHT. Stand Fassung der Bekanntmachung vom 22.08.1998. abgerufen am 29.10.2026
  43. Behörde Informationen für Wahlhelfende. Die Bundeswahlleiterin. Stand ohne Datum. abgerufen am 29.10.2026

Zuletzt geprüft am 29.10.2026, nächste Prüfung spätestens im Oktober 2027. Fehler entdeckt? Schreib uns.